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  • Rudel Rotwild
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  • Schmaltier

Aktuelles


Mitgliederversammlung


Termin: 02.02.2017, 18:30 Uhr

Ort: Gaststätte Brohm

Tagesordnung:

  • Bericht des Vorstandes
  • Bericht des Schatzmeisters
  • Beitragskassierung
  • Auswertung/Planerfüllung Jagdjahr 2016
  • Vorstellung Arbeitsplan 2017
  • Sonstiges

Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen.

Der Vorstand

BGS "Zaro von der Sauenhatz" meistert Prüfung

Wir sind ganz besonders stolz, dass unser Hegeringsmitglied, Wg. Jörn Rehmann, ab sofort für die gesamte Hegegemeinschaft "Helpter Berge" und darüber hinaus mit seinem Bayerischen Gebirgsschweißhund (BGS) Rüden "Zaro von der Sauenhatz" für eventuellen Nachsuchen zur Verfügung steht.

Kontakt:
Tel.: 0172 3027178
Mail: j.rehmann@hegering-golmer-muehlbach.de

Gemeinsamer Bockansitz am 1.Mai 2014

Der 1. Mai 2014, ein Tag, den viele Mitglieder des Hegerings Golmer Mühlbach in angenehmer Erinnerung behalten werden. Nicht nur wegen des Feiertags, sondern weil mit Beginn der Bockjagd so manches Jägerherz im anderen Rhythmus schlägt. Vorbei die Zeit der langen Nächte, der hier & da gehaltenen Jagdruhe. Die Waffen sind kontrolliert, die Stiefel geputzt und die Frauen wissen, dass Sie nun viele Abende allein verbringen müssen.

Also, pünktlich zu diesem lang ersehnten Tag wurde dann auch gleich der traditionelle Gemeinsame Bockansitz geplant. Durch die gute Organisation sollte es uns an diesem Abend aus kulinarischer Sicht an nichts mangeln. Besonders gefreut hat uns, dass das Schüsseltreiben und das Streckelegen der vier erlegten Böcke in diesem Jahr auf dem Anwesen der Landwirt-Familie Leifels in Liepen stattfinden konnte, die Ihre Jagdflächen an einige Wg. unseres Hegerings verpachtet haben. Da dies in der heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit ist, zumal keine der Familienmitglieder aktive Jäger sind, ist dies ein gutes Beispiel dafür, wie erstrebenswert ein gutes Verhältnis zwischen Jägern und Landwirten ist.

Als kleines Dankeschön für die Gastfreundschaft und das partnerschaftliche Miteinander in den letzten Jahren, schenkte Wg. Klaus Spiegel den Kindern der Familie Leifels das Geweih des Rothirsches, den er während der letzten Drückjagd in der Gemarkung erlegen konnte. Da es traditionell üblich ist einen erlegten Hirsch totzutrinken, wurde an jedes Geweihende eine Cola gehängt. Zudem übergab Wg. Thomas Dochow, der Hauptpächter und Freund der Familie, ein Rehbock-Gehörn. Über die Verwendung wurde in diesem Zusammenhang auch gleich entschieden - mit beiden Trophäen wollten die Kinder ihr neues Baumhaus dekorieren.

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Afrikanische Schweinepest (ASP) auf den Vormarsch

Nach den ersten Fällen der Afrikanischen Schweinepest in Weißrussland und Litauen, meldet nun auch unser Nachbarland Polen einen ersten Fall. Ein Wildschwein sei in der Grenzregion zu Weißrussland erkrankt, teilte das Friedrich-Loeffler-Institut am 19.02.2014 mit.
Es wird eine weitere Verlagerung der Seuche nach Westen, selbst bis nach Mecklenburg Vorpommern für möglich gehalten. Die Afrikanische Schweinepest hätte katastrophale Auswirkungen für die Schweineproduktion in unserem Land, auch, weil zur Bekämpfung der Pest kein Impfstoff zur Verfügung steht.
Zur Vermeidung einer Seuche müssten dringend die allgemeinen Biosicherheitsmaßnahmen eingehalten sowie die einschlägigen Rechtsvorschriften noch stärker beachtet werden. Falls dennoch ein Fall eintreten sollte, ist schnelles Handeln von zentraler Bedeutung.

Hier das Schreiben vom Landwirtschaftsministerium zur Afrikanischen Schweinepest (ASP)

Merkblatt für Jäger

(Quelle: niedersächsiches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit)

Die Klassische Schweinepest (KSP) und die Afrikanische Schweinepest (ASP) sind hochansteckende anzeigepflichtige Viruserkrankungen mit seuchenhaften Verlauf, die ausschließlich Haus- und Wildschweine befallen. Beide Tierseuchen äußern sich beim Wildschwein u. a. mit erhöhten Fallwildzahlen, verminderten Wurfgrößen bei Frischlingen, abgemagerten Stücke und Verhaltensänderungen. Eine Unterscheidung von KSP und ASP ist nur im Labor möglich. Im Gegensatz zu KSP gibt es keinen Impfstoff gegen ASP, daher wird eine Tilgung dieser Seuche in einer Wildschweinepopulation sehr schwierig werden. Ein Ausbruch von Schweinepest hat enorme wirtschaftliche Schäden zur Folge.
Übertragen werden diese Krankheiten durch direkten Kontakt von Tier zu Tier. Ebenso ist eine indirekte Übertragung über virusbehaftete Kleidung, Futtermittel, Speisreste, Gülle/Mist, Jagdausrüstung usw. möglich. Bei der ASP kommt insbesondere der Übertragung durch Blut oder durch mit Blut kontaminierten Gegenständen besondere Bedeutung zu. Da in einigen Regionen der Russischen Föderation die ASP verbreitet ist, stellt die Übertragung über den Reiseverkehr / Jagdtourismus eine besondere Gefahr dar.

Was können Jäger vorbeugend tun?

  • Bei jeder Gelegenheit konsequente Bejagung von Wildschweinen zur Reduktion der Population revierübergreifende Jagden organisieren.
  • Keine unnötigen Beschränkungen in der Freigabe.
  • Scharfe Bejagung insbesondere der Frischlinge und Überläuferbachen.
  • Keine Verwendung von Aufbruch von Schwarzwild oder sonstigen Schlachtresten zur Kirrung (Luderplatz) o. ä.
  • Kontinuierliche Beteiligung an Überwachungsprogrammen (Monitoring), insbesondere Fallwildstücke zur Untersuchung bringen (Röhrenknochen).
  • Bei Auffälligkeiten (Fallwildhäufung, abgekommenen Stücke, mangelnde Scheu, besondere Merkmale an erlegten Stücken usw.) unverzüglich zuständiges Veterinäramt/Jagdbehörde informieren.

 

Was müssen Schweinehalter, die auch Jäger sind, generell zur Seuchenvorsorge beachten?

  • Konsequentes Hygienemanagement auf dem Betrieb, Einhaltung der Biosicherheitsmaßnahmen gemäß Schweinehaltungshygieneverordnung.
  • Nicht mit Jagdbekleidung/ -ausrüstung/  -hund in den Stall gehen.
  • Kein Wildschwein auf dem Betrieb aufbrechen.
  • Kein Kontakt von Hausschweinen zu Blut bzw. blutverunreinigten Gegenständen.
  • Besondere Vorsicht beim Aufbrechen/ Zerwirken / Entsorgen der nicht verwertbaren Reste.
  • Möglichst kein Schwarzwild anderer Jäger in eigener Wildkammer aufnehmen.

 

Nehmen Sie bereits bei Verdacht einer Infektion sofort Kontakt zu Ihrem Hoftierarzt bzw. Veterinäramt auf!

Künftig ausschließlich die neuen Wildursprungsscheine zulässig


WildursprungsscheinAchtung, künftig dürfen nur noch die neuen Wildursprungsscheine verwendet werden. Die alten Scheine, die innerhalb einer Übergangszeit noch verbraucht werden konnten, sind nicht mehr zulässig. Zwar gibt es noch eine Ausnahme bei Wildbret, welches für private Zwecke vorgesehen ist, dennoch sollten auch hiefür ausschließlich neue Exemplare verwendet werden.


Großansicht neuer Wildursprungsschein

Hier die offizielle Mittelung vom Landkreis Mecklenburgische Seenplatte vom 12.06.2013

Auf Grundlage § 2 Abs. 1 der Verordnung zum Nachweis der Aufnahme und des Verbleibs von totem Schalenwild sowie zur Überwachung und Kontrolle des Wildhandels (Wildhandelsüberwachungsverordnung - WildHÜVO M-V) vom 23. März 2001 (GVOBl. M-V 2001, S. 79) in der zurzeit geltenden Fassung ist jedes Stück Schalenwild, das der Verwendung zugeführt werden soll, mit einer nummerierten Wildmarke und mit einem Wildursprungsschein zu kennzeichnen.
Nach § 2 Abs. 2 Satz 2 Wildhandelsüberwachungsverordnung M-V ist der Wildursprungsschein unverzüglich auszufüllen, auch für im Revier aufgefundenes und dort vergrabenes Fallwild.
Es wird hiermit informiert, dass ab sofort nur noch die neuen Wildursprungsscheine zu verwenden sind. Eine Verwendung der alten Wildursprungsscheine ist nicht mehr zulässig. Restbestände sind zu vernichten. Die neuen Wildursprungsscheine unterscheiden sich von den alten Wildursprungsscheinen u.a. durch Angaben wie „Besonderheiten…“ und „Untersuchung auf…“. Der Abschnitt „Besonderheiten“ enthält die Angaben, die durch den Jagdausübungsberechtigten bzw. kundige Person zu bestätigen sind, damit das Wild weiter untersucht und gehandelt bzw. direkt vermarktet werden kann. Im Abschnitt „Untersuchung auf“ ist jetzt neu vorgesehen, den Untersucher (je nach Vermarktungsweg: zugelassene Wildbearbeitungsbetriebe, Trichinenuntersuchung in akkreditierten Laboren; Direktvermarktung/ Eigenverbrauch: Trichinenuntersuchung auch bei Tierärzten ohne akkreditierte Labore) mit Adresse und die Angabe mit Datum und Uhrzeit zu vermerken. Die neuen Wildursprungsscheine erhalten Sie zu den Sprechzeiten im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, Regionalstandort Demmin, Ordnungsamt Untere Jagdbehörde, Adolf-Pompe-Str. 12-15, Zimmer 1.26 oder 1.27, 17109 Demmin oder zu den Außensprechterminen an den Standorten in Waren und Neustrelitz.

In Neustrelitz ist übrigens am 29.08.2013 der nächste Außensprechtag. Weiterhin verfügt der Jagdausstatter in Friedland über eine begrenzte Stückzahl.


Toller gemeinsamer Bockansitz ohne Bockansitz


gemeinsamer BockansitzEinen abwechslungsreichen und kurzweiligen Abend verlebten die Mitglieder des Hegerings "Golmer Mühlbach" während des diesjährigen gemeinschaftlichen Bockansitzes am 27.Mai.

Denn neben dem üblichen abendlichen Ansitz und einem zünftigen Schüsseltreiben sollte in diesem Jahr durch die Nutzung eines Schießkinos die Veranstaltung belebt werden. Hierzu wandten wir uns an den LJV, der die Technik an seine Mitglieder verleiht. Und wirklich - der Verleih des Schießkinos erwies sich als denkbar einfach. Eine E-Mail genügte, um die Anlage für unsere Veranstaltung zu reservieren. Die Übergabe und die Einweisung erfolgte ebenso unkompliziert. gemeinsamer BockansitzAn dieser Stelle möchten wir uns herzlich beim LJV, insbesondere bei den Weidgenossen Voigt und Pirzkall bedanken. Da ja häufig über Schießkinos berichtet und geschrieben wird, konnten wir uns so auch persönlich einen Eindruck verschaffen.  Vor allem das Schießen auf flüchtiges Schwarzwild bei der Simulation von Drückjagden sowie die Entenjagd bereitete allen Beteiligten große Freude.

Dass am selben Abend ein weiterer Höhepunkt in die Veranstaltung integriert werden musste, hatten wir im Vorfeld zunächst nicht berücksichtigt. Denn parallel wurde das Finale der Championsleage zwischen Dortmund und München ausgetragen. gemeinsamer BockansitzDurch die Installation eines weiteren Beamers, der beste Sicht auf das Spielgeschehen ermöglichte, kamen auch unsere fußballbegeisterten Mitglieder voll auf ihre Kosten.

Zusammenfassend werden alle Anwesenden diesen Abend in bester Erinnerung behalten, zumal die meisten Mitglieder zugunsten des Rahmenprogramms auf den Ansitz verzichteten und wir dadurch mehr Zeit für das gemeinschaftliche Beisammensein hatten. In diesem Zusammenhang ein großes Dankeschön an die Ausrichter Jana & Klaus Spiegel, die uns erneut als liebevolle Gastgeber empfangen haben.